Yamagishi Dörfer

Mit welchem Ziel werden Yamagishi - Dörfer aufgebaut?

Ist es nicht der Wunsch aller Menschen glücklich und zufrieden zu leben, ohne zu leiden und ohne Angst?

Wie muss wohl eine Gesellschaft aufgebaut und organisiert sein, in der alle Menschen wirklich glücklich und zufrieden leben können?  Was ist wohl der Ursprung menschlichen Glücks?    (Denn Glück ist planbar.)

Mit dieser Frage beschäftigen sich die Menschen in den Yamagishi Dörfern seit mehr als 50 Jahren und sie beschäftigen sich noch heute mit dieser Frage.

Ist so eine Gesellschaft möglich? Ist sie nicht die einzige Chance überhaupt, eine stabile menschliche Gesellschaft zu erreichen, die frei ist von Krieg, Umweltzerstörung und Leiden?  Ist dies nicht die einzige Chance für das Überleben der Menschheit in Freiheit?  Die Zeit sich zu entscheiden ist gekommen.

Und weil inzwischen viele Menschen auch außerhalb der Yamagishi - Dörfer an dieser Frage arbeiten, ist es nicht an der Zeit mit allen Interessierten zusammenzuarbeiten und die Ergebnisse bekannt zu geben?

Wir laden alle, Wissenschaftler und Forscher aber auch "Kommunen" und einzelne Personen, die sich mit dieser Frage beschäftigen herzlich ein, zu uns zu kommen und mit uns diese Fragen gemeinsam untersuchen. Wir können nur voneinander lernen.

 

 

Menschlichkeit wird es geben, solange es menschliches Leben gibt; sie drückt sich aus im praktischen Lebensalltag. Warum sollten wir nicht eine Menschengesellschaft aufbauen können auf der Basis von Menschlichkeit? Welche Werte liegen dem zugrunde und wie muss so ein Zusammen-Leben und -Gedeihen im Alltag denn praktisch aussehen? Kluge philosophische Erkenntnisse können da wirklich nicht weiterhelfen, weil sie mit dem Machbaren liebäugeln und selten zur Wurzel gelangen. Am praktischen Alltag soll es sichtbar werden.

 

 

 

 

 

Yamagishidörfer sind grössere oder kleinere Gesellschaften, die sich ständig weiterentwickeln und sich verändern. Die Menschen dort sind am gemeinsamen Suchen nach der „Wahrhaften Welt“.  Ihre Erkenntnisse versuchen sie im Alltagsleben umzusetzen.

Z. B.

Im Yamagishidorf gibt es keinen Besitz. 

Dies ist vielleichst die revolutionärste Erkenntnis. Es ist weitergehender, als dies auf den ersten Blick erscheint. Ein Leben im Reichtum der Besitzlosigkeit ist wohl wahres menschliches Leben, oder? Immer, wenn ich etwas gratis tue bin ich glücklich, ist Ihnen das schon einmal aufgefallen? Wenn ich mit meinen Fähigkeiten nicht prahle, sondern andere glücklich mache?
Zur Besitzlosigkeit gehört aber auch die geistige Ebene. Alles, was ich weiß habe ich ja von anderen gratis zur Verfügung gestellt bekommen und mit meinen mir von den Eltern geschenkten Fähigkeiten und den Umständen in denen ich aufwachsen durfte, konnte ich mir Wissen aneignen und gegebenenfalls weiterentwickeln, da gibt es nichts, um stolz zu sein, oder?

Es gibt weder Rechte, noch Pflichten, keine Chefs oder Aufpasser, die sagen, was richtig oder falsch ist.

Niemand wird gezwungen, etwas zu tun oder zu unterlassen. Alles beruht auf dem freien Willen eines jeden einzelnen Dorfmitgliedes.

Jeder kann gehen, wohin er will und wann er will.

Alles ist zum freien Gebrauch für jeden.

Weil Egomanie und Selbsthaftung keine Zuschauer mehr haben, kann man unbeschwert miteinander glücklich sein und fröhlich tanzen, Tag und Nacht.

Das hört sich einfach und schön an, nicht wahr?

Je nachdem, ob ich mir selbst aufmerksam zuhören kann oder nicht, gelingt es oder eben nicht.

Am TOKKOH kann man lernen, wie man das macht und es ist auch in der Praxis gar nicht schwierig. Wenn ich es aber nicht selbst tue, wer macht es dann für mich?

Zusammenfassung:

1984 entstand das erste Yamagishidorf in Korea,
1987 entstand das erste Yamagishidorf in Thailand,
1988 entstand das erste Yamagishidorf in Brasilien,
1992 entstand das erste Yamagishidorf in Australien und
1993 entstand das erste Yamagishidorf in den USA.
1988 wurde mit dem Aufbau eines Yamagishidorfes in der Schweiz begonnen.
1993 wurde mit dem Aufbau eines Yamagishidorfes in Deutschland begonnen.

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