Yamagishidörfer
Vor ca. 50 Jahren haben Menschen, die am Tokkohs teilgenommen hatten, sich zusammengetan, um das erste Yamagishidorf in Kasuga, in Japan, zu gründen. Ihr Anliegen war es, das erkannte vom Tokkoh, gemeinsam miteinander in die Praxis umzusetzen, sozusagen um die „Passage zur Märchenwelt" zu verwirklichen.
Heute gibt es weltweit ca. 80 Yamagishidörfer, in denen von 15 bis beinahe 1000 Leute zusammen wohnen und arbeiten. Das grösste, Toyosato in Japan, hat eine eigene High-School und Universität wie auch ein Krankenhaus, ein ganzes Dorf, das auf der „grünen Wiese" entstanden ist, in dem auch die alten Leute mittendrin ihren Platz haben.
Die kleineren "Dörfer" sind ein paar Familien groß, die mitten in der Stadt oder auch, wie in der Schweiz, mitten in einem „üblichen" Dorf zusammen leben und arbeiten.
Das Ziel aller Yamagishidörfer, respektive ihrer Mitglieder, ist die Verwirklichung einer idealen Gesellschaft in der alle Menschen glücklich sein können.
Das Yamagishidorf ist ein Ort der Besitzlosigkeit. Ein Leben und Arbeiten ohne Geld, ohne Chef, ohne Entlohnung, ohne Rechte, ohne Pflichten. Alle Mitglieder leben und arbeiten aus dem eigenen freien Willen heraus zusammen. Ein Kensanleben mit dem alles funktioniert und mit dem "Echtes" angestrebt wird.
Der wahre Wert des Jikkenchis liegt im Echten, er liegt nur im Echten, man kann wohl sagen, daß die äußere Form des Jikkenchis Nebenprodukt davon ist, Echtes zu zeugen und aufzuziehen; oder man kann wohl auch sagen, daß es Nährboden ist, um zu Echtem zu werden - für uns, die wir jetzt auf dem Weg zu Echtem sind.
Das Echte der Vorgänger öffnet die Türen der Herzen zahlreicher Gleichgesinnter, die von Echtem angezogen, Echtes anstrebend, sich versammeln; wir wollen, uns gegenseitig zu Echtem kultivierend und erziehend, uns nur darin vertiefen, vollständig zu Echtem zu werden. Wieviel Unechtes man auch aufeinanderschichtet, es wird doch nicht zu Echtem werden.
In dieser Welt gilt nur Echtes.